Shihan Alain Breugelmans wurde am 21. Februar 1947 Orleans, Frankreich, geboren. Er wuchs in Holland auf und lebte dort bis 1995. Dann zog er nach Belgien.
1973 begann Alain Breugelmans Kyokushin Karate zu trainieren. Seine ersten Lehrer waren Senpai Brants und Senpai van der Stelt, die ein Dojo unter Aufsicht von Shihan Loek Hollander betrieben. Nach etwa einem Jahr sollte Alain Breugelman im Dutch Honbu Dojo von Shihan Hollander in Rotterdam anfangen. Dort konnte er nicht nur bei Shihan Loek Hollander persönlich trainieren sondern auch bei dessen rechter Hand, Shihan Peter Voogt.
Zusammen mit Shihan Roel Wildeboer ging Alain Breugelmans 1980 in die USA, um bei Soshu Shigeru Oyama in Connecticut zu trainieren: Sechs Tage pro Woche, vier bis fünf Stunden pro Tag, fast sechs Monate lang.
Nur sechs Monate später hatte Alain Breugelmans einen schweren Verkehrsunfall. Mehr als ein halbes Jahr konnte er nicht mehr trainieren. Es sah so aus, als ob es seine ernsten Verletzungen ihm nie mehr erlauben würden, Vollkontaktkarate zu kämpfen.
Trotzdem kehrte er 1983 zu Soshu Oyama zurück, um dort einen Monat lang zu trainieren
1985 eröffnete Alain Breugelmans sein eigenes Sportcenter mit einem separaten Karate Dojo NIN-TAI. Drei Jahre später verließ die NKA, zu der Breugelmans gehörte, Shihan Hollander. Die NKA trat der WORLD OYAMA KARATE Organisation (WKO) von Soshu Shigeru Oyama bei.
Im Sommer 1994 spaltete sich die NKA von der WKO ab. Alain Breugelmans hatte damals den letzten Kontakt zu Soshu Oyama. Heute respektiert er den Soshu als Freund und sieht in ihm seinen wichtigsten Lehrer.
Als Alain Breugelmans 1995 nach Belgien zog, übergab er sein Dojo NIN-Tai seinen Schwarzgürteln.
In Belgien hatte er sehr schnell wieder mit Karate zu tun. Er kehrte zu seinen Wurzeln zurück, dem Kyokushin Karate. Denn in Belgien gab es keine WKO Dojos und alle Karateka, die er traf, waren Kyokushin Kämpfer.
Mehrer Vereine baten Alain Breugelmans 1999 Landesrepräsentant des IFK zu werden. Er akzeptierte aber nur für ein Jahr.
Danach entschied er sich, komplett mit Karate aufzuhören. Er hatte genug von all der Politik und den Machtspielchen und verließ das belgische IFK.
Nach mehreren Einladungen von Shihan Sjaak van de Velde beteiligte sich Alain Breugelmans an einer Wiedervereinigung der Kyokushin Organisationen. Zu seiner Überraschung wurde er von Kaicho Jon Bluming zum Godan nominiert.
Beim Sommercamp 2001 in Ungarn unterstützte Kaicho Jon Bluming seine Nominierung zum Rodukan.
2004 besuchte Alain Breugelmans Kanada, um Kaicho Tezuka zu treffen. Nach einigen Treffen entschied sich Breugelman der International Kyokushin Tezuka Group beizutreten. Kaicho Tezuka akzeptierte ihn als Rodukan. Bald wurde Alain Breugelmans Technischer Direktor Europas.
2005 willigte er ein, Shuseki (Vorsitzender) der European Kyokushinkai Tezuka Group zu werden
Seit einigen Jahren führt er ein Dojo in Brasschaat, Belgien. Dort trainieren verschiedene Kyokushin Gruppen zusammen, ohne eine Verschmelzung zu befürchten. Unter der Führung Alain Breugelmans gehen sie den Weg des Kyokushin, um das Erbe des Sosai zu bewahren.
Shodan 1980 I.K.O.
Nidan 1983 I.K.O.
Sandan 1990 W.O.K.
Yondan 1994 W.O.K.
Godan 2000 I.B.K.
Rokudan 2001 I.B.K.
Rokudan 2004 I.K.O. Tezuka Group
Nanadan 2007 I.K.O. Tezuka Group
Hachidan 2010 I.K.O. Tezuka Group