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Europameisterschaft in Holland

Mit einem Paukenschlag begann das neue Jahr für vier Karateka der Deutschen Kyokushin Karate Vereinigung: Sandra Hövel, Anita Abdul Rahman, Karen Haak und Resa Ramshani traten bei der offenen Europameisterschaft im holländischen Breda für Deutschland an.

Trotz einiger Rückenprobleme konnte sich Sempai Reza in die Hauptrunde der Meisterschaft vorkämpfen. Am Ende musste er sich jedoch Saeed Azough geschlagen geben. Kleiner Trost: Der Sohn des iranischen Shihan Azough entschied das Turnier für sich und wurde Europameister im Mittelgewicht.
Karen Haak trat im Schwergewicht der Damen an. Bereits in der Vorrunde traf sie auf die stärkste Kämpferin des Feldes. Der Schwarzgurt aus Belgien setzte sich nicht nur gegen unseren Blaugurt Karen durch, sondern besiegte auch alle anderen Gegnerinnen.
Im gleichen, belgischen Dojo trainiert auch die Gegnerin von Anita Abdul Rahman. Die 19-jährige erkämpfte sich zunächst ein Unentschieden gegen die wesentlich größere Kontrahentin. Leider reichte es in der Verlängerung doch nicht für einen Sieg. „Es ist keine Schande in einem guten Kampf von einem Schwarzgurt besiegt zu werden“, tröstete Sempai Ramin seine Schützlinge. Er war als Coach nach Holland gekommen.
Besonders zufrieden konnte der Sempai mit Sandra Hövels Leistung sein. Sie stand zum ersten Mal bei einem Turnier auf der Matte. Gegen einen russischen Braungurt lieferte sich Sandra einen furiosen Kampf, der ebenfalls in die Verlängerung ging.

Aber der eigentliche Gewinner von Breda sollte unser Sensei Shehab werden. Shihan Alain erklärte ihn völlig überraschend zum Repräsentaten der Tezuka Group in Deutschland und überreichte ihm die Ernennungsurkunde. „Ich werde dafür arbeiten, Kyokushin Karate bekannter und die Tezuka Group stärker zu machen“, versprach er dem Shihan und seinen Kohais.